Speed Stacking Wettkampf

Foto M. Stähle

Am vergangenen Samstag, dem 18.3., hatte die Speedstacking-AG des Erich Kästner Gymnasiums ihren zweiten Auftritt. Am Wettkampftag in Gosbach reichte es zwar „nur“ zum 6. Platz, aber wenn man berücksichtigt, dass man gegen Weltmeister und die besten Speedstacker Deutschlands anzutreten hatte, erklärt sich dieser vorletzte Platz von selbst. Zudem ging ein Spiel nur knapp mit 9:11 verloren. Dafür fiel der eine Sieg mit 14:6 deutlich aus.
Man befindet sich noch am Anfang. Übung und weitere Wettkampferfahrung werden sicher bald bessere Ergebnisse liefern. Herzlichen Dank an die zwei Trainerinnen, Michelle Stähle und Sina-Marie Rösler, die vier Sportlerinnen, Hanna Bauer, Claire Röger, Leonie Schwarzbauer, Angelina Sobeck, und Herrn Sobeck für den Transport nach Gosbach.
Stefan Weber 


Kooperation mit der Schillerschule

 

Nur wenige Meter Fußweg trennen die beiden Schulen voneinander. Sie teilen sich den Pausenhof, die Mensa und die Sportstätten miteinander. Und trotzdem hat man bisher kaum Berührungspunkte: Die Schiller-Schule (Gemeinschaftsschule) und das Erich Kästner Gymnasium gehen größtenteils eigene Wege.In der Vergangenheit hat es immer wieder Kooperationen gegeben. Wegen Raummangels während des Doppeljahrgangs G 8 und G 9 zogen einzelne Oberstufenkurse des EKGs in die Schillerschule um und zum Kochen und Backen durften immer wieder die Gymnasiasten die Küche der Gemeinschaftsschule benutzen. Auch einen gemeinsamen pädagogischen Tag der jeweiligen Kollegien hat es bereits gegeben. Zwei Kolleginnen des EKGs unterrichteten außerdem eine Zeit lang Französisch an der Schiller-Schule und seit Jahren hat sich ein intensiver, kollegialer und fruchtbarer Austausch der Lehrerinnen und Lehrer der 4. Klassen der Grundschule und der 5. Klassen des Gymnasiums etabliert. Seit diesem Schuljahr hat sich auch mit Unterstützung der jeweils neuen Schulleiter, Herrn Arnold und Herrn Latosinszky, der Kontakt zwischen beiden Schulen intensiviert. Vor allem auf Betreiben der seit Jahren miteinander kooperierenden Schulsozialarbeiterinnen Frau Lidl und Frau Hinzel-Hees wurden bereits existierende, aber eingeschlafene „Programme“ wieder aufgenommen, was zuallererst der Förderung und Betreuung der Schülerinnen und Schülern zu Gute kommen soll.

Anna Schneider (10d) und Aaron Paule (10d) in der Grundschule Bismacrkstr (Foto Anna Schneider)
Aisha Hayat und Lisbeth Burkardt (beide 10b) mit Flüchtlingskindern in der Schillerschule

 

An der Grundschule in der Bismarckstraße helfen donnerstags drei „EKGler“ aus der 10. Klasse in der Kinderbetreuung. Es muss Essen ausgegeben, Geschirr eingesammelt bzw. aufgeräumt und mit den „Kleinen“ gespielt werden. „Das kann zuweilen sehr turbulent und anstrengend sein, aber es macht Spaß und die Kinder können sehr süß und lustig sein“, so Anna Schneider (10d).Montags kommen Neuntklässler der Schillerschule ans EKG und bringen von ihren Lehrern angefertigte Arbeitsblätter als zusätzliches Übungsmaterial für Mathematik, Deutsch oder Englisch mit. Gemeinsam mit Kursschülern des EKGs wird für die Abschlussprüfung an der Werkrealschule gebüffelt. Dienstags sind es Flüchtlingskinder, die in den Räumen der Schillerschule gelebte Integration erfahren. Vier Schülerinnen aus der 10. Klasse des EKGs spielen u.a. mit Hamsa (12 Jahre aus Damaskus), Mostafa (14 Jahre aus Bagdad), Sedra (12 Jahre aus Homs), Albim und Arianit (12 und 13 Jahre, beide aus dem Kosovo) und lernen mit ihnen deutsch. 

Enya Reik (10b) und Rebecca Specht (10d) mit Flüchtlingskindern in der Schillerschule
Leonie Hartle (S 1), Felix Rieg (S 1) und Maximilian Bürger (S 1) mit Schülern aus der Schillerschule am EKG


Am Ende profitieren beide Seiten voneinander. Eine Einbahnstraße darf es nicht geben. Wissen soll sich erweitern bzw. vertiefen, was bessere schulische Leistungen möglich machen soll. Tugenden wie Fleiß, Disziplin, Zuverlässigkeit, Ehrgeiz oder Mitmenschlichkeit prägen sich so nachhaltiger aus. Nicht umsonst sind diese Initiativen mit dem Slogan „Schüler helfen Schülern“ überschrieben.

Und natürlich sollen Schranken abgebaut werden. Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein – deswegen ist das ganze Angebot kostenlos. Das Land Baden-Württemberg lässt sich dies durch das Jugendbegleiterprogramm und die Zuschüsse für den Ganztagesbetrieb bzw. den Ausbau der Gemeinschafsschule einiges kosten.
Beide Pfeiler, das Gymnasium und die Gemeinschaftsschule, sind fest verankert, die „Co-Existenz“ soll ausgebaut werden. Da sind wir auf einem guten Weg. Es gilt also weiter auszuloten: Wo und wie kann man voneinander profitieren? Wo gibt es Grenzen? Denn eines ist auch klar: Beide Schulen sind zurecht stolz auf ihre Schulgemeinschaft.

Stefan Weber (Fotos)



Erster Wettkampftag für das Gymnasium in Gosbach

Lange galt sie als „Trendsportart“, inzwischen ist sie in Deutschland fest etabliert. Die „Szene“ wächst stetig. Die Rede ist von „Speestacking“.

Dabei muss man in möglichst kurzer Zeit spezielle Becher auf besondere Art und Weise auf einer Gummimatte stapeln, die als Schutz für den Tisch und als Zeitabnahme fungiert. Das EKG bietet seit einiger Zeit eine Speedstacking-AG an. Dieses Schuljahr findet sie unter der Leitung von Michelle Stähle und Sina-Marie Rösner immer donnerstags ab 13 Uhr im R 105 statt. Und nun stand der erste Wettkampf an.

Am 21. Januar 2017 nahmen fünf Schüler der Speed-Stacking AG des EKGs an dem ersten Spieltag der Speed-Stacking Liga in Gosbach teil. Diese begann um 9 Uhr in der Sporthalle in Gosbach. Das Team des EKGs stapelte gegen drei andere Mannschaften, doch leider waren diese stärker und somit belegt das EKG vorerst den letzten Platz. Doch dies kann sich am zweiten Spieltag, der im Frühjahr ausgetragen wird, noch ändern. Bis dahin ist man sicher als Team noch weiter zusammengewachsen und hat weiter fleißig trainiert. Denn es gilt, in Einzelkämpfen, sozusagen „Mann gegen Mann“, anzutreten, dann in „Zweierteams“, wobei einer die linke Hand, und der andere die rechte Hand stellt, und zuletzt in der Staffel, bei der sich vier Sportler einer jeden Mannschaft mit dem Stapeln der Becher abwechseln.

Trotz der Niederlage machte es viel Spaß und die Schüler haben viele neue Erfahrungen gesammelt. Und man lernt einiges. Studien an Universitäten haben ergeben, dass Speedstacking die Hand-Auge-Koordination, die Lesefähigkeit und die Reaktionsschnelligkeit erheblich verbessert. Zudem werden, ähnlich wie beim Klavierspielen oder Jonglieren, beide Gehirnhälften gleichermaßen benutzt, sodass neue „Nervenbahnen“ entstehen, wodurch das Erlernen von „Neuem“ leichter fällt.

Es lohnt sich also, sich dieser gar nicht mehr so neuer Sportart anzuschließen!

Michelle Stähle


 

 

Sport macht schlau

Das Ganztagesangebot am Erich Kästner Gymnasium paart Bewegung mit Lernen

Lernen braucht Bewegung, das beweisen psychologische und neurowissenschaftliche Studien. Sport fördert das Gehirn in puncto Konzentrationsfähigkeit, Merkleistungen, Kreativität und Ausdauer. Darauf muss sich auch die Schule einlassen. Zu häufig und zu lang sitzen die Schülerinnen und Schüler starr auf ihren Stühlen. Um Abwechslung zu bieten und die nötige körperliche Ertüchtigung zu fördern, hat das Erich Kästner Gymnasium neue AGs in das Ganztagesangebot aufgenommen, die allen EKGlern von der 5. bis zur 7. Klasse kostenfrei offen stehen.

Montags hat man die Qual der Wahl. Die HipHop-AG und die Zirkus-AG finden zeitgleich in der Mittagspause entweder in einem Klassenraum oder in der Öschhalle II statt (Näheres über die Homepage des Gymnasiums). Dienstags kann man Handball oder Fußball spielen. Donnerstags stehen die Speed-Staking-AG und die Bewegungs-AG auf dem Programm. Das Spielhäuschen im Pausenhof steht zur Verfügung, um sich Spielgerät (Einräder, Stelzen, Bälle, Tischtennisschläger usw.) auszuleihen und um eigenverantwortlich aktiv zu werden.

Zikus AG
Hip-Hop AG
.

Damit aber nicht nur dem Sport gefrönt wird und die Bewegung positiv für mentale Vorgänge genutzt werden kann, gibt es mittwochs im Wechsel eine Deutsch- bzw. Mathematik-Förderstunde. Dieses Angebot ist das einzige, das eine Teilnehmerbegrenzung erfährt, um kleine Lerngruppen zu gewährleisten. Die Fachlehrer der Unterstufe empfehlen Schülerinnen und Schüler und sprechen direkt Eltern an. Die Hausaufgabenbetreuung gewährleistet einen Raum für konzentriertes Arbeiten und Beratung. Sollte man individuelle Nachhilfe in Anspruch nehmen wollen, steht ein Pool von guten Oberstufenschülern zur Verfügung (kostenpflichtig, Anmeldung über Frau Dilger-Scheffzek erforderlich).  
Ziel soll es also sein, eine ausgewogene Kombination von körperlicher Anstrengung und kognitiven Prozessen herzustellen. Das Jugendleiterprogramm des Landes Baden-Württemberg fördert solche Konzepte. Sportmentoren oder von der Schulsozialarbeitern Frau Hinzel-Hees in zwei halbtägigen Workshops ausgebildete Jugendbegleiter tragen maßgeblich diese Angebote.

Die ersten Schritte sind gemacht, weitere werden folgen. In naher Zukunft soll ein Zimmer zum „Austoberaum“ umgestaltet werden. Weichbodenmatten und elastisches Spielgerät sollen Schülerinnen und Schüler dazu animieren, sich auszupowern, und einen Ausgleich zu den kognitiven Vorgängen des Vormittags herstellen. Schön wäre es, wenn auch Sportvereine sich einer Kooperation mit dem EKG öffnen würden – der Jugend käme es zu Gute! 
Stefan Weber

Deutsch Förderkurs
.

Copyright ©2014 Erich Kästner Gymnasium Eislingen - ekg-eislingen.de. Alle Rechte vorbehalten. Website made by kaelberer-online.de