Bericht Schüleraustausch mit Spanien

 

In der Woche vom 26.04.- 01.05.2016 besuchten 27 Schüler und Schülerinnen der spanischen Schule in Cáceres, einer Stadt in der Region Extremadura unsere Schule. Als Gegenleistung für den Besuch in Cáceres, der bereits im Februar eine Woche stattgefunden hatte, wollten wir den Spaniern möglichst viel unseres schönen Deutschlands zeigen. Aus diesem Grund standen viele verschiedene Punkte auf dem Programm. Gleich am Mittwoch ging es für die spanischen, aber auch für die deutschen Schüler zur Stadthalle und anschließen nach Bad- Cannstadt zur Besichtigung des Mercedes- Benz Museums wo es allen gut gefallen hat. Auch der Ausflug am Donnerstag nach Tübingen mit dem Stocherkahnfahren war ein voller Erfolg. Am Freitag ging es mit wunderschönem Wetter auf den Hohenstaufen. Da am Samstag ein Tag innerhalb der Gastfamilien geplant war ging es erst am Sonntag wieder gemeinsam weiter. Pünktlich um 9 Uhr startete der Bus in Richtung Ulm. Dort ging es zunächst durch das Fischerviertel und anschließend auf den Ulmer Münster. Gegen Mittag fuhren wir zu unserer nächsten Sehenswürdigkeit, dem Blautopf in Blaubeuren. Dieser war vorallem für die Spanier erstaunlich, aufgrund seiner türkisenen Farbe. Als letztes wurde noch die Tiefenhöhle in  Laichingen besichtigt. Gegen 18 Uhr kamen alle wieder an der Schule an. Bereits am Montag war der Tag der Abreise gekommen. Ein letztes Mal fuhren wir gemeinsam nach Süßen ins Bäumle, wo uns Dimis Vater zum Mittagessen eingeladen hatte. Vielen Dank dafür! Um 15:46 schließlich war geplante Abfahrt des Zuges in Eislingen. Nun hieß es Abschied nehmen. Traurig verließen die spanischen Schüler unsere Stadt und man konnte sehen, dass es sicher allen gut gefallen hat. Wir hoffen, dass der Austausch nächstes Jahr wieder möglich ist, denn es war eine sehr schöne Erfahrung, die jeder einmal gemacht haben sollte.

Chiara Ullrich, Chiara Cerini, Elena Maurer und Michelle Miari


Schüleraustausch mit Spanien

Die Stadt Eislingen berichtet:

 27 junge Spanier zu Gast am EKG wurden bei einem Empfang in der Stadthalle offiziell begrüßt.

Ein noch ganz junges Projekt ist der Schüleraustausch des Erich Kästner Gymnasiums mit der spanischen Schule I.E.S. El Broceuse in Caceres. Eigentlich steckt der Austausch noch in den Kinderschuhen, entpuppte sich aber an beiden Schulen schnell als Renner.
Außergewöhnlich, fast schon kurios ist das Zustandekommen: Carmen Duque, einer der Begleitlehrerinnen kam vor zwei Jahren nach Deutschland, um im Auftrag der spanischen Schulbehörde zu recherchieren, warum deutsche Schüler so gut englisch sprechen. Ihr Weg führte unter anderem auch an das Eislinger Gymnasium, wo sie auf den Spanischlehrer Stefan Schacher traf. „Dass ausgerechnet mit diesem Zusammentreffen mein langgehegter Wunsch in Erfüllung gehen würde, war mir bei diesem Erstkontakt noch nicht ganz klar“, freute sich der Pädagoge.
Seit dem Start des Fremdsprachenangebots vor fast 20 Jahren bemühte sich Stefan Schacher unablässig um einen Schüleraustausch. Gescheitert war das Unterfangen immer am mangelnden Interesse spanischer Schulen, die in der Regel kein Deutsch unterrichten. Dass dies nun mit der spanischen Englischlehrerin Carmen Duque in Erfüllung geht, ist fast wie ein Sechser im Lotto. 17 Schüler vom EKG waren bereits Ende Februar in Caceres und kamen begeistert von ihrem Aufenthalt zurück. Vom großartigen Erfolg überrascht, denkt die dortige Schule bereits darüber nach, Deutschunterricht an der Schule zu etablieren. Dabei müssen aber noch bürokratische Hürden überwunden werden.
Beim städtischen Empfang waren jetzt die 27 jungen Spanier, die sich bereits alle als tolle Gastgeber für die EKG-Schüler bewährt hatten, zu Gast in der Stadthalle. Das Willkommen übernahm der Partnerschaftsbeauftragte und Leiter des Hauptamt- und Personalamts, Eberhard Weiler, in Vertretung von OB Klaus Heininger, der terminlich gebundenen war. „Wir freuen uns, dass den Jugendlichen ergänzend zum Austausch mit unseren Partnerstädten Oyonnax und Villàny jetzt auch noch ein spanischer Schüleraustausch offen steht“, bekräftigte er in seinem Grußwort die Unterstützung der Stadt für dieses Projekt und erläuterte die Alleinstellungsmerkmale von Eislingen als Kreisel- und Saurierstadt. Schulleiter Michael von Hagen nutzte das Zusammentreffen, um sich sowohl bei der Stadt als Schulträger, als auch bei den engagierten Lehrern für das Engagement zum Gelingen dieser neuen Schulpartnerschaft zu bedanken.

Hauptamtsleiter Eberhard Weiler begrüßte die spanischen Schülerinnen und Schüler im Namen der Stadt (v.l.n.r. Eberhard Weiler, Spanischlehrern Stefan Schacher und Elisabeth Dorvil, Schulleiter Michael von Hagen) Foto: Stadt Eislingen

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