Job-Forum

Fotos: S.Renner

Abitur – was dann?
Studium oder Ausbildung? Universität oder Hochschule? Welche Richtung sollte man als junger Mensch einschlagen?
Zu diesen Fragen und Themenbereichen gab am Donnerstag, dem 13.10.2016, zwischen 1800 und 2100 Uhr das
Job-Forum am EKG den Schülerinnen und Schülern Entscheidungshilfen. Es wurde zum sechsten Mal veranstaltet.
Donnerstagabend am EKG – es wuselt und strömt. Viele waren gekommen, um der besonderen Veranstaltung Job Forum, die im Rahmen von BoGy - der Berufsorientierung am Gymnasium - von Margarete Krickl und Eva Janke organisiert wurde, beizuwohnen. Viele, das schloss Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 10 des EKG ebenso mit ein wie Eltern, Freunde und Studenten, die aus Verbundenheit mit dem Erich Kästner Gymnasium ihren wohlverdienten Feierabend bereitwillig opferten, um den Schülern/innen persönliche Einblicke in Berufe, Studiengänge zu gewähren und dies in einem unbürokratischen, persönlichen Rahmen. So konnten die jungen Besucher/innen Informationen aus erster Hand von erfahrenen Personen erhalten. Dieser Rahmen ermöglichte durch die vertraute Umgebung auch, dass die Schüler/innen ungezwungen und sehr direkt Fragen stellen konnten und auch die Referenten/innen konnten über das Für und Wider ihrer Berufe und Studiengänge ohne Scheu berichten, auch über verpasste Chancen, die eben auch mit der Entscheidung für einen bestimmten Berufszweig zusammenfielen. So bot sich den jungen Besuchern ein recht umfassendes Bild, das die spezifischen Erfordernisse einzelner Berufszweige ebenso ins Auge fasste wie Aufstiegschancen, Gehälter, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die man mitbringen sollte oder eben solche, die einem im Laufe der Jahre vermittelt werden. Die Schüler sollten sich dazu aufgrund der ihnen im Vorfeld bekannten Liste mit den Berufen und Referenten mindestens drei Bereiche auswählen, deren Vertreter sie dann am Abend im jeweiligen Raum aufsuchen wollten. Das Prinzip war dabei das auf dem Poster zu einem Logo gewordene treffende Bild von Kunsterzieher Roland Schmitt. Dieses zeigt eine leicht geöffnete Türe. Fast im gesamten ersten OG waren rund ums Lehrerzimmer alle Räume mit Referenten besetzt und die Türen leicht geöffnet. Aufgrund der Offenheit und Spontaneität der Referenten und Referentinnen konnten die Schüler/innen auch außerhalb des angedachten halbstündigen Rhythmus' kommen und gehen. Die Schüler/innen machten davon reichlich Gebrauch, kamen und gingen und informierten sich über alles Wissenswerte. Die Referenten/innen vertraten an diesem Abend circa 20 verschiedene Berufsgruppen und Studienrichtungen, unter ihnen befanden sich Maschinenbauingenieure, Ärzte, Feinmechaniker, Architekten, Sozialarbeiter, Biologen, Medien-Manager, Psychologen, Finanzassistenten, Chemiker, Kindheitspädagoginnen, Finanzwirte, Controller, Anwälte, Flugbegleiter, BWLer, Referendare u.v.a! Großartig war, dass neben älteren, erfahrenen Kollegen/innen, die vieles mit Ruhe, Erfahrung und dem nötigen Abstand darlegten, oft auch junge, noch in der Ausbildung und dem Studium befindliche Kollegen/innen berichteten – eine hilfreiche Ergänzung, da die jungen Kollegen/innen vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls vor der Situation standen, vor der mehr und mehr die Schüler/innen des EKG stehen – nämlich vor der Frage: Abitur – was dann? Alle informierten neben ihrem jeweiligen Beruf auch über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in ihrer Branche, etwa über die Lehre oder das Studium an einer Universität bzw. Hochschule. Die S2 versorgte an diesem informationsreichen Abend alle mit Getränken und süßen Stückchen.
Spät am Abend gingen dann alle wieder nach Hause. Manch einer der Referenten musste noch weit fahren, auf andere wartete noch Arbeit zu Hause, auf wieder andere eine Klausur am nächsten Tag – ein solches Engagement ist nicht selbstverständlich. Die Schülerinnen und Schüler und Lehrer/innen wussten das sehr zu schätzen.
  Stefan Renner

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