vor dem Petersdom

Studienfahrt des Lateinkurses S2 nach Rom

„Alle Wege führen nach Rom“, so besagt es zumindest ein deutsches Sprichwort. Unserer führte über einen 75-minütigen Flug von Stuttgart aus in die ewige Stadt. Für einige von uns ging damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Einmal wie in Erich Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“ mit einem ganzen Kurs abzuheben. Nur ging es für unseren Lateinkurs nicht in den Urlaub, sondern auf Studienfahrt.
Vom 28.9. -2.10. 16 besuchten wir mit unserem Kurs  - geführt von Schülerinnen und Schülern mittels Referaten oder von professionellen Romführern – die Stätten der Antike: Kolosseum mit der Gladiatorenschule Ludus Magnus, Forum Romanum, Kapitol, Palatin und den Circus Maximus, wo die  Schülerinnen und Schüler erfahren durften, wir lebendig das antike Rom, das sie aus ihrem Lehrbuch so gut kennen, einstmal gewesen ist. Auf unseren Erkundunggängen streiften wir berühmte Plätze und Sehenswürdigkeiten: Bocca della Verità, Monumento Nazionale Vittorio Emmanuele, das die Römer „Schreibmaschine“ nennen, die Piazza Venetia, die spanische Treppe, den Trevibrunnen - natürlich warfen wir einige Münzen hinein! -, die Piazza Navona mit dem vier Ströme Brunnen und das Pantheon und noch vieles mehr. Dabei stärkten uns immer wieder köstliche Gelati!
Im Vatikan bestaunten wir unter der sachkundigen Führung einer Kunsthistorikerin die Laokoon - Gruppe (auch aus der Lektüre von Vergils „Aeneis und dem Lehrbuch bekannt) und natürlich die Sixtinische Kapelle, in der seit langer Zeit die neuen Päpste gewählt werden. Nach der Besichtigung des Petersdoms bestiegen wir über 551 Stufen die Kuppel des Doms, um von dort eine umwerfende Sicht über die ganze Stadt zu haben.

Bei einem Ausflug in die Albaner Berge erholten wir uns vom Trubel der Millionenstadt – in Rom halten sich tagsüber 5 ½ Mio Menschen auf! – in der Sommerresidenz des Kaisers Hadrian, die in Größe und Ausmaßen eher einer Stadt gleicht und wunderten uns über den Luxus, der im damaligen Rom möglich war. Einige Schülerinnen und Schüler hätten gerne in dieser Zeit gelebt, um Wellness pur in wunderschöner Umgebung erleben zu können. Abkühlung fanden wir im Park der Villa d'Este bei Wasserspielen in allen Variationen.
Am letzten Tag brachten uns die Katakomben mit ihren unterirdischen Gängen und Nischen für tausende von Toten ein wenig zum Gruseln. Wir waren froh, von einem sehr engagierten Führer wieder vollzählig ans Tageslicht gebracht worden zu sein.

Unser Fazit: nach insgesamt 64km Fussmarsch durch Roma aeterna flogen wir um 18:00Uhr wieder nach Stuttgart zurück mit einem Koffer voller interessanter Erfahrungen, tollen Erinnerungen und der Erkenntnis, dass die alten Römer Unglaubliches geleistet hatten, was Kultur, Architektur und Lebensart betrifft. Einige planen schon jetzt eine Rückkehr in die ewige Stadt, denn: es liegen noch einige Münzen von uns im Trevibrunnen!

Christine Dilger

beim Colosseum
Hadrians Villa

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